Die moderne Version eines Briefromans über eine Internet-Liebe von Daniel Glattauer

»Schreiben Sie mir, Emmi. Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf.«

Erstaunlich, wie wenig Worte notwendig sind, um Leidenschaft zu entfachen. Sie müssen nur richtig gewählt sein und zur rechten Zeit kommen. Bei Leo Leike landen irrtümlich E-Mails einer ihm unbekannten Emmi Rothner. Aus Höflichkeit antwortet er ihr. Und weil sich Emmi von ihm angezogen fühlt, schreibt sie zurück. Bald gibt Leo zu: »Ich interessiere mich wahnsinnig für Sie, liebe Emmi. Ich weiß aber auch, wie absurd dieses Interesse ist.« Und wenig später gesteht Emmi: »Es sind Ihre Zeilen und meine Reime darauf: die ergeben so in etwa einen Mann, wie ich mir plötzlich vorstelle, dass es sein kann, dass es so jemanden wirklich gibt.« Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann es zum ersten persönlichen Treffen kommt, aber diese Frage wühlt beide so sehr auf, dass sie die Antwort lieber noch eine Weile hinauszögern. Außerdem ist Emmi glücklich verheiratet. Und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und überhaupt: Werden die gesendeten, empfangenen und gespeicherten Liebesgefühle einer Begegnung standhalten? Und was, wenn ja?

Daniel Glattauers Bestsellerroman kommt als Verfilmung mit Nora Tschirner und Alexander Fehling in den Hauptrollen in die Kinos.

Anzahl CDs
4
Laufzeit
288 Minuten
ISBN
978-3-89903-807-1
Originalsprache
Deutsch
Veröffentlichung
Lesealter
ab 12 Jahren
bis 1188 Jahre
Preis (DE)
14,99 €
Preis (AT)
15,50 €
Preis (CH)
20,50 €

"Andrea Sawatzki und Christian Berkel lesen diesen Mail-Dialog mit so viel Verve und Intensität, daß man nicht umhin kommt, ihn in einem Rutsch durchzuhören."

Westdeutsche Allgemeine Zeitung

"Lediglich das abrupte Ende der Beziehung erscheint unbefriedigend und doch gehört die Geschichte zum Originellsten des Hörbuchmarktes."

Eßlinger Zeitung

"Kongenial gibt Andrea Sawatzki die Emmi: Flapsig, zickig, schelmisch, charmant und verzweifelt. Und ihr Partner Christian Berkel steht ihr in nichts nach [...]."

Deutschlandradio Kultur

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