Wirtschaftswunder, Mauerbau, die 68er-Bewegung – und eine vielschichtige junge Frau, die aus dem Schweigen der Elterngeneration heraustritt.

In der noch jungen Bundesrepublik ist die dunkle Vergangenheit für Ada ein Buch, aus dem die Erwachsenen das entscheidende Kapitel herausgerissen haben. Mitten im Wirtschaftswunder sucht sie nach den Teilen, die sich zu einer Identität zusammensetzen lassen und stößt auf eine Leere aus Schweigen und Vergessen. Ada will kein Wunder, sie wünscht sich eine Familie, sie will endlich ihren Vater – aber dann kommt alles anders.

Vor dem Hintergrund umwälzender historischer Ereignisse erzählt Christian Berkel von der Schuld und der Liebe, von der Sprachlosigkeit und der Sehnsucht, vom Suchen und Ankommen – und beweist sich einmal mehr als mitreißender Erzähler.

Anzahl CDs
2
Laufzeit
675 Minuten
ISBN
978-3-86909-292-8
Originalsprache
Deutsch
Veröffentlichung
Preis (DE)
16,00 €
Preis (AT)
16,50 €
Preis (CH)
21,50 €

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Ist denn keiner mehr normal?

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Mit viel Humor und klug beobachtend erzählt Susanne Matthiessen von einer sehr deutschen Insel und ihren Einwohnern, denen man bis heute anmerkt, dass sie von Strandräubern und Walfängern abstammen.

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Brunnenstraße
  • Prämiert
  • Topseller
Andrea Sawatzki
Gelesen von Andrea Sawatzki

Andrea Sawatzkis ungeschminkter autobiografischer Roman

Keine Kindheit wie jede andere. Eine, die Andrea Sawatzki wie in einem Kurzfilm einfängt: 1971 wird der Journalist Günther Sawatzki von seiner Stelle in London abgezogen und geht zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Aber er will sein altes Leben aufgeben und mit seiner Geliebten zusammen sein, mit der er eine Tochter hat: Andrea. Doch bald stellt sich heraus, dass dieser weltläufige und gebildete Mann schwer krank ist. Das Geld wird knapp, die Mutter muss wieder als Nachtschwester arbeiten, und die zehnjährige Andrea kümmert sich um den dementen Vater, der launisch, ungeduldig und jähzornig ist. Es entspinnt sich ein geheimes Leben zwischen den beiden von Nähe und Entfremdung, Liebe und Überforderung. Bis zu seinem katastrophalen Ende.

Intensiv, tiefgründig und ungeschminkt – der erste literarische Roman der Schauspielerin mit autobiografischem Hintergrund, gelesen von ihr selbst.

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Susanne Matthiessen
Gelesen von Julia Nachtmann

Der Roman einer ganz normal verrückten Kindheit in den Siebzigern – und die Suche nach einer Heimat, die es so nicht mehr gibt.

Sonne, Freiheit, Champagner: In den Siebzigerjahren lassen Stars, Politiker und Industriegrößen des Wirtschaftswunderlands, aber auch viele andere Inselurlauber, den Alltag am Strand hinter sich — und findige Sylter Unternehmer legen den Grundstein zu sagenhaftem Reichtum.
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ab
13,00 €
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  • Prämiert
  • Topseller
Andrea Sawatzki
Gelesen von Andrea Sawatzki

Andrea Sawatzkis ungeschminkter autobiografischer Roman

Keine Kindheit wie jede andere. Eine, die Andrea Sawatzki wie in einem Kurzfilm einfängt: 1971 wird der Journalist Günther Sawatzki von seiner Stelle in London abgezogen und geht zu seiner Familie nach Deutschland zurück. Aber er will sein altes Leben aufgeben und mit seiner Geliebten zusammen sein, mit der er eine Tochter hat: Andrea. Doch bald stellt sich heraus, dass dieser weltläufige und gebildete Mann schwer krank ist. Das Geld wird knapp, die Mutter muss wieder als Nachtschwester arbeiten, und die zehnjährige Andrea kümmert sich um den dementen Vater, der launisch, ungeduldig und jähzornig ist. Es entspinnt sich ein geheimes Leben zwischen den beiden von Nähe und Entfremdung, Liebe und Überforderung. Bis zu seinem katastrophalen Ende.

Intensiv, tiefgründig und ungeschminkt – der erste literarische Roman der Schauspielerin mit autobiografischem Hintergrund, gelesen von ihr selbst.

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Daniela Raimondi
Gelesen von Simone Kabst

Die Geschichte einer Familie, deren Geschicke so verschlungen sind wie der Lauf des Flusses 

Ein Dorf in der Lombardei zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts: Als ein Wagenzug des fahrenden Volkes nach sintflutartigen Regenfällen gezwungen ist, in Stellata zu überwintern, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Der schwermütige Giacomo Casadio verliert sein Herz an Viollca, eine Frau mit rabenschwarzer Mähne und Federn im Haar. Die beiden bekommen einen Sohn, der sich am Grab seines Vaters weiter lebhaft mit ihm – und mit anderen Toten – unterhält. Doch damit nicht genug. Für ihren Enkel Achill, der das Gewicht eines Atemzugs messen will, und Neve, die mitten im Sommer in einem Schneesturm zur Welt kommt, und auch für die unzertrennlichen Cousinen Norma und Donata, die über ihren Idealen sich selbst vergessen, hält das Leben die Herausforderung bereit, weder den Kopf in den Wolken zu verlieren noch in den Fluten unterzugehen.

Daniela Raimondi erzählt meisterhaft und voller Wärme von großen Träumen, Prüfungen des Lebens und den Legenden, die eine Familie über zweihundert Jahre im Inneren zusammenhält. Bewegend interpretiert Sprecherin Simone Kabst diesen Roman.

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Michael Brandner
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Herzlich, rau und ungeschönt: Michael Brandner macht aus Lebenserinnerungen Literatur

Der kleine Paul steckt in Lederhosen und Janker, als seine Mutter ihn aus Bayern nach Dortmund verfrachtet. Der Ruhrpott wird seine Heimat, auch wenn es in der engen Wohnung für ihn nur ein Klappbett in der Küche gibt. In der großen, lärmenden Familie seines Stiefvaters, wo sich unter Blutwurst und Krautwickeln die Tische biegen, fühlt er sich geborgen.

So beginnt Michael Brandners Roman, der mit bewusst biografischen Zügen, fröhlich, zuweilen unglaublich und doch ganz echt vom Mut zum Möglichen und vom Zulassen des Glücks im Nachkriegsdeutschland erzählt. Paul, der mit Kurzhaarperücke den Wehrdienst ableistet, als Hausbesetzer und Musiker Freunde fürs Leben findet, der seine erste Bühne selbst zimmert und völlig unerwartet in ein Schauspielerleben stolpert. Paul treibt von einem Verhältnis zum nächsten und kommt doch ohne Ziel und Vorsatz überallhin. Und erkennt dabei eins: Das Leben ist eine Frau. Und Frauen sind die Korrektur der Schöpfung.

Ein fabulöser Roman geschrieben und vertont vom beliebten Schauspieler aus »Hubert ohne Staller«. 

ab
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Gelesen von Nina Petri

Der Abschlussband von Ralf Rothmanns großer Trilogie über den 2. Weltkrieg und die Nachkriegszeit in Deutschland

Winter 1945: Verwundet liegt die sechzehnjährige Elisabeth in einem Bunker und wird von einem russischen Deserteur gepflegt. Und plötzlich denkt sie, dass es gut so ist und dass sie für immer unter dem Schnee bleiben möchte. Aber sie muss ihr Leben zu Ende leben. In einem atemberaubenden Panorama der frühen Nachkriegsjahre zeichnet Ralf Rothmann das Porträt einer Frau, der das Durchlittene jedes Gefühl dafür nimmt, welches Leid sie anderen zufügt; einer hart arbeitenden Frau und Mutter, die von einem Rummel zum anderen tanzt, um nicht mehr zur Besinnung zu kommen, und vor der man sich doch verneigen muss: weil sich in ihrer Verzweiflung der Wille zur Liebe ausdrückt.

Nach den Romanen »Im Frühling sterben« (2015), gelesen von Thomas Sarbacher, und »Der Gott jenes Sommers« (2018), gelesen von Wiebke Puls und Shenja Lacher, setzen Nina Petri und Markus Hoffmann »Die Nacht unterm Schnee« feinsinnig und bewegend als Hörfassung um. 

ab
24,00 €
Die Nacht unterm Schnee
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Winter 1945: Verwundet liegt die sechzehnjährige Elisabeth in einem Bunker und wird von einem russischen Deserteur gepflegt. Und plötzlich denkt sie, dass es gut so ist und dass sie für immer unter dem Schnee bleiben möchte. Aber sie muss ihr Leben zu Ende leben. In einem atemberaubenden Panorama der frühen Nachkriegsjahre zeichnet Ralf Rothmann das Porträt einer Frau, der das Durchlittene jedes Gefühl dafür nimmt, welches Leid sie anderen zufügt; einer hart arbeitenden Frau und Mutter, die von einem Rummel zum anderen tanzt, um nicht mehr zur Besinnung zu kommen, und vor der man sich doch verneigen muss: weil sich in ihrer Verzweiflung der Wille zur Liebe ausdrückt.

Nach den Romanen »Im Frühling sterben« (2015), gelesen von Thomas Sarbacher, und »Der Gott jenes Sommers« (2018), gelesen von Wiebke Puls und Shenja Lacher, setzen Nina Petri und Markus Hoffmann »Die Nacht unterm Schnee« feinsinnig und bewegend als Hörfassung um. 

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Die Krise ruft bei Susanne alte Gefühle wach, als Sylt in den 80er Jahren schon einmal Schauplatz gleich drei großer Katastrophen war, Westerland – ausgerechnet – zum Epizentrum der deutschen Punkszene aufstieg. Damals brachen sie und ihre Freunde von der magischen Insel auf. Fast alle schafften den Absprung, doch nicht alle ein Leben auf der Sonnenseite.

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Bulgarien in den 1970er-Jahren. Mitten im Sozialismus führen die Finzis das Leben der Bohème: Da ist der elegante Großvater, der seine Hüte noch aus den Zeiten des Zaren retten konnte. Die zähe Großmutter Mathilda, die die stalinistische Psychiatrie samt Elektroschocks und Eiswasser überlebte. Die Mutter, die es versteht, aus einer Scheibe Parmaschinken die ganze Leichtigkeit des Dolce Vita zu ziehen. Und der Vater, der seinem Sohn auf einer Reise in den Westen das Tor zur Freiheit aufstößt: Diese glitzernde Welt erkundet der junge Samuel und ahnt schon bald, dass das Glück jenseits der engen Grenzen der Heimat wartet.

In treffsicheren Anekdoten, mit furiosem Witz und großer Wärme erzählt Samuel Finzi vom Paradies der Kindheit und der Revolte der Jugend, verwebt Vergangenes und Gegenwärtiges und schreibt ganz nebenbei über das gelingende Leben im falschen System.

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