''Ein atemberaubendes Meisterwerk.'' Michael Naumann, Die Zeit
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. ''Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15°C.'' So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt Herta Müller von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen.
In Gesprächen mit dem Lyriker Oskar Pastior und anderen Überlebenden hat sie den Stoff für dieses überwältigende Buch gesammelt, das ein fast unbekanntes Kapitel der europäischen Geschichte in der zutiefst individuellen Geschichte eines jungen Mannes erzählt und in unvergesslichen Bildern sichtbar macht.
"Ulrich Matthes liest den Roman mit einer gewissen Traumverlorenheit in der Stimme. Er schmeckt den kühnen Metaphern Herta Müllers nach, bleibt immer ruhig und distanziert. Umso mehr berühren ihre fremd klingenden Worte."
Buchjournal
"diese Lesung ist, gerade weil sich Matthes hier bewusst so zurücknimmt, ein beeindruckendes Dokument der Interpretationskunst."
Bayerischer Rundfunk
"Ein eindringliches sprachliches Kunstwerk"
RBB Kulturradio