Hörbuchcover Duras - Das ist alles. C'est tout.

Ab 12 Jahren

1 CD, 54 Minuten Laufzeit

ISBN 978-3-89903-892-7

Erschienen am 10.02.2014


Regie:
Kai Grehn

Bearbeitung:
Kai Grehn

Marguerite Duras

Das ist alles. C'est tout.

Aus dem Französischen von Andrea Spingler

Hörspiel mit Mechthild Großmann, Jeanne Moreau, Alexander Fehling

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EUR 14,99 [D] | EUR 14,99 [A]

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Eine einzigartige Hommage an Marguerite Duras als zweisprachiges Hörspiel von Kai Grehn (Deutscher Hörbuchpreis 2012)

Marguerite Duras lebt in ihren letzten Lebensjahren zurückgezogen. Schaffensphasen wechseln sich ab mit Schreibblockaden, Alkoholexzessen und Klinikaufenthalten. Anfang der 1980er-Jahre lernt sie den fast vierzig Jahre jüngeren Yann Andréa Steiner kennen. Mit ihm erlebt sie ihre letzte große Liebe, im steten Bewusstsein ihres nahenden Todes. Marguerite Duras’ Gedanken über das Leben, die Liebe und das Schreiben verwebt Regisseur Kai Grehn mit Hilfe ausgewählter Passagen aus ihren Texten C’est tout und Écrire zu einem zweisprachigen Hörspiel.


Autor

Marguerite Duras wurde am 4. April 1914 in der ehemaligen französischen Kolonie Gia Dinh, dem heutigen Vietnam, als Marguerite Donnadieu geboren. 1932 siedelte die Familie nach Paris um, wo sie an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Paris und an der École des Sciences Politiques studierte. 1939 heiratete sie Robert Antelme. Beide waren ab 1940 in der Résistance aktiv. Antelme wurde später ins Konzentrationslager Dachau deportiert. 1943 erschien ihr Debütroman Les Impudents (Die Schamlosen) unter dem Pseudonym Marguerite Duras, welchem keine besondere Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zuteil wurde. Mit Un barrage contre le Pacifique (Heiße Küste) hatte Duras größeren Erfolg. Internationale Bekanntheit erlangte sie schließlich 1959 mit dem Drehbuch zu dem Film Hiroshima, mon amour. Sie schrieb nicht nur Romane, sondern verfasste auch Theaterstücke und war als Filmregisseurin tätig. Am 3. März 1996 starb sie in Paris.

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Sprecher

Mechthild Großmann wurde international durch ihre Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Tanztheater- Ensemble von Pina Bausch sowie ihre Rollen in Berlin Alexanderplatz und Nirgendwo in Afrika bekannt. Seit 2002 begeistert sie die Fernsehzuschauer als Staatsanwältin im Münsteraner Tatort.


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Die französische Schauspielerin, Filmregisseurin und Sängerin Jeanne Moreau wurde 1928 in Paris geboren und wirkte in über 120 Filmproduktionen mit. Sie zählte in den 1950er und 1960er Jahren zu den populärsten Filmstars und gilt als eine der führenden Charakterdarstellerinnen Frankreichs. Ihre wohl berühmteste Rolle spielte Jeanne Moreau in der melancholischen Dreiecksgeschichte Jules und Jim (1962) unter der Regie von François Truffaut.
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Alexander Fehling, 1981 geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin. Er war am Deutschen Theater Berlin und am Berliner Ensemble engagiert. Bekannt wurde er durch seine Rollen in den Kinofilmen Am Ende kommen Touristen (Förderpreis Deutscher Film), Inglourious Basterds und Goethe!. Alexander Fehling wurde unter die Shooting Stars 2011 des europäischen Films gewählt.
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Regie

Kai Grehn gründete nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin das THEATER fleur du mal. Zu den Hörspielproduktionen, bei denen er Regie führte, zählen Die Geschichte vom Franz Biberkopf nach dem Roman Berlin – Alexanderplatz von Alfred Doblin und Fisch. Farce für den Film nach Ingmar Bergman. Für Die künstlichen Paradiese nach Charles Baudelaire wurde er 2012 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.


Bearbeitung

Kai Grehn gründete nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin das THEATER fleur du mal. Zu den Hörspielproduktionen, bei denen er Regie führte, zählen Die Geschichte vom Franz Biberkopf nach dem Roman Berlin – Alexanderplatz von Alfred Doblin und Fisch. Farce für den Film nach Ingmar Bergman. Für Die künstlichen Paradiese nach Charles Baudelaire wurde er 2012 mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.


Pressestimmen

"Eine Hör-Collage, die Leben, Lieben und Literatur von Marguerite Duras sehr genau erfasst." MDR Figaro

"Kongenial und atemberaubend prägen die rauchigen Stimmen zweier herausragender Schauspielerinnen die Szene." Neue Zürcher Zeitung

"Das [...] Hörspiel [...] ruft einem Marguerite Duras und ihre intensive Sprache auf denkbar gelungene Weise in Erinnerung." Bayern 2

"Ein Essay über Leben und Schreiben, den Kai Grehn kongenial in ein Hörspiel verwandelt hat." WDR 3

"Intensität - die hat nicht nur der Text von Duras, sondern auch dieses Hörspiel." SR 2

"Die großartig gelesene Auswahl vonTexten aus dem Spätwerk von Marguerite Duras lassen das Bild einer altersweisen, scharfzüngigen Diva entstehen." emotion

"Verrauchte, vom Leben gezeichnete Timbres entfalten einen meditativen Sog, dem man sich NICHT entziehen kann." ultimo - Lübecks Stadtmagazin

?Kai Grehn verlängert den Abschied der Duras durch diese Inszenierung in die Gegenwart, die Autorin ist [...] sehr präsent und nicht erinnerte Vergangenheit.? Süddeutsche Zeitung

?Großartig ist deren deutsche Stimme: Mechthild Großmann, [?], spricht noch verrauchter und vom Leben gezeichneter als die ältere Moreau - eine hinreißende Inszenierung der intellektuellen Frau.? DIE ZEIT - Literaturbeilage

Auszeichnungen

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